Checkliste Pflegeimmobilien: Wurde ein Vergleich zu anderen Anlageformen dokumentiert?

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Ein strukturiertes Vergleichsverfahren hilft, verschiedene Immobilienangebote objektiv zu bewerten. Pflegeimmobilien unterscheiden sich deutlich in Lage, Betreiberkonzept, Baujahr und Kostenstruktur. Eine klare Dokumentation macht Investitionsentscheidungen nachvollziehbar und reduziert Risiken. Besonders hilfreich ist ein Vergleich zwischen Neubau und Bestandsobjekten sowie zwischen unterschiedlichen Betreibern und Regionen.

  • Vergleichskriterien festlegen. Dazu gehören Kaufpreis, Mietrendite, Energieeffizienz, Betreiberbonität und Instandhaltungsrisiko.
  • Objekte nebeneinanderstellen. Eine Tabelle oder Checkliste hilft, alle Werte übersichtlich zu erfassen.
  • Risiken und Chancen bewerten. Dazu zählen sowohl finanzielle Risiken als auch strukturelle und standortbezogene Faktoren.
  • Entscheidung begründen. Eine schriftliche Zusammenfassung schafft Klarheit und erleichtert spätere Entscheidungen, beispielsweise beim Wiederverkauf.

Unser Tipp: Je strukturierter die Dokumentation erfolgt, desto schneller lassen sich Abweichungen erkennen. Besonders Betreiber und Standort sollten in jedem Vergleich ausreichend gewichtet werden.

Häufig gestellte Fragen

Das Verhältnis vom Kaufpreis zur Kaltmiete (ohne Nebenkosten) nennt man Bruttomietrendite. Unter Nettomietrendite versteht man das Verhältnis vom Kaufpreis plus Kaufnebenkosten (Notar,…) zur Kaltmiete abzüglich der Kosten für die Verwaltung sowie der Rücklagen für die Instandhaltung der Pflegeimmobilie.
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Bruttomietrenditen von 4 bis 6 % pro Jahr sind bei Pflegeapartments ein üblicher Orientierungswert. Diese Werte variieren je nach Standortqualität, Bonität des Betreibers, Laufzeit des Pachtvertrags, Indexierung und Zustand des Objekts.
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Beim Kauf einer Pflegeimmobilie entstehen Nebenkosten für Grunderwerbsteuer sowie Notar- und Grundbuchkosten. Maklergebühren fallen bei Neubau-Pflegeimmobilien nicht an. Lediglich beim Wiederverkauf über einen Makler können zusätzliche Kosten entstehen. 
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Sie ergibt sich aus dem Verhältnis von Kaufpreis, Jahresmiete und laufenden Kosten. Grundlage sind die Brutto- und Nettomietrendite, die den Ertrag im Verhältnis zur Gesamtinvestition darstellen. Zusätzlich wird oft der jährliche Kapitalüberschuss betrachtet, also die Miete abzüglich Finanzierung und Ausgaben.
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Instandhaltungs- und Reparaturkosten, Verwaltungskosten, Gebäudereinigung, Versicherungen sowie Nebenkosten für Energie und Wasser anfallen. Diese Kosten variieren je nach Betreiber, Vertragsgestaltung und Objektzustand. 
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In der Regel übernimmt der Betreiber die laufenden Betriebskosten und kleinere Instandhaltungen, größere Maßnahmen können vertraglich geregelt sein. Eine klare vertragliche Zuordnung schützt Investoren vor unvorhergesehenen Kosten und sorgt für Planungssicherheit.
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Für die Hausverwaltung entstehen pro Monat Kosten in Höhe von ca. 15,- bis 30,- EUR. Bei einem Betrag von 30,- EUR im Monat sollten allerdings die Kosten für eine jährliche Objektbegehung und regelmäßiges Bilanzen-/Betreiberscreening inklusive sein. Als Instandhaltungsrücklage werden pro Jahr (je nach Beschluss der Eigentümerversammlung) in etwa 100,- bis 200,- EUR zurückgelegt.
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