Checkliste Pflegeimmobilien: Ist die Zinsbindung und der Tilgungsplan klar?

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Bei einem Kauf von Pflegeimmobilien sind Zinsbindung und Tilgungsplan zwei unterschiedliche Faktoren, die die Kosten, Flexibilität und das Risiko der Finanzierung stark beeinflussen.

 

Zinsbindung

Bei der Zinsbindung ist der Zeitraum festgeschrieben. Eine längere Bindung bietet Sicherheit, kürzere Bindung mehr Flexibilität. Beeinflusst die Gesamtkosten und die Planungssicherheit der Finanzierung.

 

Tilgung

Die Tilgung legt fest, wie schnell das Darlehen zurückgezahlt wird. Höhere Tilgung bedeutet schnelleren Schuldenabbau und weniger Zinskosten, niedrigere Tilgung geringere Monatsraten, aber längere Laufzeit. Muss auf Einnahmen abgestimmt werden.


Kombination

Beide Faktoren bestimmen Liquidität, Planungssicherheit und Gesamtkosten. Bei Pflegeimmobilien werden auch Mieteinnahmen bzw. Pachteinnahmen berücksichtigt.

 

Beispielrechnung:

Kaufpreis: 300.000 €, Darlehen: 240.000 €, Tilgung 3 % p.a. → Jährliche Tilgung: 7.200 €

 

Unser Tipp: Stimmen Sie Zinsbindung und Tilgung frühzeitig mit Ihrer Bank ab. Planen Sie realistische Tilgungsraten und prüfen Sie Sondertilgungen, um flexibel auf Marktveränderungen reagieren und die Finanzierungskosten langfristig senken zu können.

 

Hinweis: Alle Angaben auf dieser Seite dienen ausschließlich Informationszwecken und ersetzen keine individuelle steuerliche, rechtliche oder finanzielle Beratung

Häufig gestellte Fragen

Ja, Banken akzeptieren eine Hypothek in der Regel als vollwertige Sicherheit. Die Finanzierung erfolgt in der Regel über ein Standard-Hypothekendarlehen mit einer Laufzeit von 10 bis 30 Jahren und einem Eigenkapitalanteil von 10 bis 20 %. Zusätzlich prüfen Banken die Bonität des Betreibers und die wirtschaftliche Stabilität des Projekts.
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In der Regel liegt der erforderliche Eigenkapitalanteil bei 10 bis 20 % des Kaufpreises, abhängig von Bank, Finanzierungskonditionen und Projekt. Je höher das Eigenkapital, desto bessere Konditionen und größere Planungssicherheit für den Investor.
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Eine sinnvolle Finanzierung kann vollständig über Eigenkapital erfolgen oder durch Kombination mit anderen Finanzierungsmöglichkeiten wie Privatdarlehen oder Beteiligungen. Wichtig ist, die Gesamtkosten, laufenden Ausgaben und Rücklagen im Voraus zu planen, um eine stabile Rendite und ausreichende Liquidität sicherzustellen.
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Ja, je nach Objektart und Bundesland können verschiedene Förderungen genutzt werden. Dazu zählen beispielsweise KfW-Programme für energieeffizientes Bauen, Landesmittel für Pflege- und Sozialimmobilien, Zuschüsse für Barrierefreiheit oder ESG-bezogene Förderungen für besonders nachhaltige Objekte. Ob eine Förderung möglich ist, hängt vom konkreten Projekt ab und wird in der Regel bereits in einem frühen Stadium vom Projektentwickler kommuniziert. 
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Abhängig vom jeweiligen Bundesland beträgt die Grunderwerbssteuer zwischen 3,5% und 6,5 % des Kaufpreises. Hinzu kommen etwa 1,5 % bis 2 % des Kaufpreises für Notar- und Grundbuchkosten. Eine Maklercourtage wird nicht erhoben.
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