Checkliste Pflegeimmobilien: Wurde die Eigenkapitalquote festgelegt?

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Bei einem Pflegeimmobilienkauf legen Banken in der Regel eine Mindest-Eigenkapitalquote fest, also den Anteil des Kaufpreises, den Sie selbst aufbringen müssen. Um zu prüfen, ob und wie hoch diese Quote ist, können Sie folgende Schritte gehen:

 

1. Direkt bei der Bank anfragen

Banken geben in der Finanzierungsberatung Auskunft über die erforderliche Eigenkapitalquote.

2. Finanzierungsangebote vergleichen

Wenn mehrere Banken ein Angebot erstellen, erkennen Sie die geforderte Eigenkapitalquote aus den Konditionen.

3. Vorhandene Bankrichtlinien prüfen

Manche Banken haben feste Mindestquoten für Pflegeimmobilien, z. B. 20–30 % des Kaufpreises.

Beispiele Eigenkapitalquote 

 

Kaufpreis (€) Eigenkapital (€) Eigenkapitalquote
300.000 60.000
20%
400.000 100.000
25%
500.000 150.000
30%
600.000 180.000
30%
700.000 210.000
30%

Die Eigenkapitalquote wird berechnet als: (Eigenkapital ÷ Kaufpreis) × 100

 

Unser Tipp: Vergleichen Sie am besten mehrere Banken oder Finanzlösungen. Eine frühzeitige Beratung durch einen Finanzexperten oder auf Pflegeimmobilien spezialisierte Banken. 

 

Hinweis: Alle Angaben auf dieser Seite dienen ausschließlich Informationszwecken und ersetzen keine individuelle steuerliche, rechtliche oder finanzielle Beratung

 

Häufig gestellte Fragen

Ja, Banken akzeptieren eine Hypothek in der Regel als vollwertige Sicherheit. Die Finanzierung erfolgt in der Regel über ein Standard-Hypothekendarlehen mit einer Laufzeit von 10 bis 30 Jahren und einem Eigenkapitalanteil von 10 bis 20 %. Zusätzlich prüfen Banken die Bonität des Betreibers und die wirtschaftliche Stabilität des Projekts.
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In der Regel liegt der erforderliche Eigenkapitalanteil bei 10 bis 20 % des Kaufpreises, abhängig von Bank, Finanzierungskonditionen und Projekt. Je höher das Eigenkapital, desto bessere Konditionen und größere Planungssicherheit für den Investor.
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Eine sinnvolle Finanzierung kann vollständig über Eigenkapital erfolgen oder durch Kombination mit anderen Finanzierungsmöglichkeiten wie Privatdarlehen oder Beteiligungen. Wichtig ist, die Gesamtkosten, laufenden Ausgaben und Rücklagen im Voraus zu planen, um eine stabile Rendite und ausreichende Liquidität sicherzustellen.
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Ja, je nach Objektart und Bundesland können verschiedene Förderungen genutzt werden. Dazu zählen beispielsweise KfW-Programme für energieeffizientes Bauen, Landesmittel für Pflege- und Sozialimmobilien, Zuschüsse für Barrierefreiheit oder ESG-bezogene Förderungen für besonders nachhaltige Objekte. Ob eine Förderung möglich ist, hängt vom konkreten Projekt ab und wird in der Regel bereits in einem frühen Stadium vom Projektentwickler kommuniziert. 
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Abhängig vom jeweiligen Bundesland beträgt die Grunderwerbssteuer zwischen 3,5% und 6,5 % des Kaufpreises. Hinzu kommen etwa 1,5 % bis 2 % des Kaufpreises für Notar- und Grundbuchkosten. Eine Maklercourtage wird nicht erhoben.
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