Checkliste Pflegeimmobilien: Wie kann der Beleihungswert für eine Pflegeimmobilie geprüft werden?

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Der Beleihungswert ist der Wert, den eine Bank einer Immobilie für die Kreditvergabe festlegt. Dieser ist die Grundlage, wie viel die Bank bereit ist, zu finanzieren. Der Beleihungswert liegt in der Regel unter dem Marktwert, da die Bank einen Sicherheitsabschlag einrechnet, um sich gegen Wertschwankungen abzusichern.

 

1. Bank oder Finanzierungsinstitut fragen

Banken erstellen bei Interesse ein Gutachten oder eine Beleihungswertprüfung, wenn Sie die Immobilie finanzieren wollen.

2. Gutachten vom Sachverständigen

Ein öffentlich bestellter oder zertifizierter Gutachter kann den Beleihungswert ermitteln.

3. Unterlagen des Verkäufers prüfen

Manchmal liegt bereits ein aktuelles Bankgutachten oder Wertgutachten vor, das den Beleihungswert enthält.

4. Bezug zu vergleichbaren Objekten

Der Beleihungswert orientiert sich oft an Marktwerten ähnlicher Pflegeimmobilien, abzüglich eines Sicherheitsabschlags.

 

Unser Tipp: Bevor Sie eine Pflegeimmobilie kaufen, sollten Sie frühzeitig den Beleihungswert klären. Lassen Sie sich von der Bank oder einem zertifizierten Gutachter den Beleihungswert bestätigen. so wissen Sie genau, welchen Finanzierungsanteil die Bank bereitstellt und können Ihre Eigenkapitalplanung realistisch gestalten.

 

Hinweis: Alle Angaben auf dieser Seite dienen ausschließlich Informationszwecken und ersetzen keine individuelle steuerliche, rechtliche oder finanzielle Beratung

 

Häufig gestellte Fragen

Ja, Banken akzeptieren eine Hypothek in der Regel als vollwertige Sicherheit. Die Finanzierung erfolgt in der Regel über ein Standard-Hypothekendarlehen mit einer Laufzeit von 10 bis 30 Jahren und einem Eigenkapitalanteil von 10 bis 20 %. Zusätzlich prüfen Banken die Bonität des Betreibers und die wirtschaftliche Stabilität des Projekts.
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In der Regel liegt der erforderliche Eigenkapitalanteil bei 10 bis 20 % des Kaufpreises, abhängig von Bank, Finanzierungskonditionen und Projekt. Je höher das Eigenkapital, desto bessere Konditionen und größere Planungssicherheit für den Investor.
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Eine sinnvolle Finanzierung kann vollständig über Eigenkapital erfolgen oder durch Kombination mit anderen Finanzierungsmöglichkeiten wie Privatdarlehen oder Beteiligungen. Wichtig ist, die Gesamtkosten, laufenden Ausgaben und Rücklagen im Voraus zu planen, um eine stabile Rendite und ausreichende Liquidität sicherzustellen.
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Ja, je nach Objektart und Bundesland können verschiedene Förderungen genutzt werden. Dazu zählen beispielsweise KfW-Programme für energieeffizientes Bauen, Landesmittel für Pflege- und Sozialimmobilien, Zuschüsse für Barrierefreiheit oder ESG-bezogene Förderungen für besonders nachhaltige Objekte. Ob eine Förderung möglich ist, hängt vom konkreten Projekt ab und wird in der Regel bereits in einem frühen Stadium vom Projektentwickler kommuniziert. 
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Abhängig vom jeweiligen Bundesland beträgt die Grunderwerbssteuer zwischen 3,5% und 6,5 % des Kaufpreises. Hinzu kommen etwa 1,5 % bis 2 % des Kaufpreises für Notar- und Grundbuchkosten. Eine Maklercourtage wird nicht erhoben.
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