Checkliste Pflegeimmobilien: Eine Bankfinanzierung ist grundsätzlich möglich

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Für die Investition einer Pflegeimmobilie ist eine Bankfinanzierung grundsätzlich möglich. Ob und unter welchen Voraussetzungen sie gewährt wird, hängt von mehreren Faktoren ab. 

1. Bonität

Die Bank prüft Ihr Einkommen, Vermögen und bestehende Verbindlichkeiten. Banken nutzen Schufa-Auskunft, gehaltnachweise, Steuerbescheide. Eine suabere Finanzhistorie erhöht die Chancen auf günstige Konditionen.

2. Eigenkapital

Ein Eigenkapitalanteil von 20 - 30 % sind typisch für Pflegeimmobilien. Mehr Eigenkapital erhöht die Chancen auf Kreditgenehmig, bessere Konditionen, niedrigere Zinsen. Auch liquide Mittel wie z.B. Wertpapiere können teilweise angerechnet werden.

3. Objekt und Betreiber

Lage, Wert und Zustand der Immobilie sowie Bonität des Betreibers sind entscheidend, besonders bei Pflegeimmobilien. Banken prüfen die Miet- und Pachteinnahmen und langfristige Wirtschaftlichkeit. Ein Nachweis über bestehende Mietverträge oder Betreiberbewertungen kann die Finanzierung erleichern.

4. Finanzierungsmodell

Laufzeit, Tilgungsplan, Zinssatz und Sicherheiten müssen klar definiert sein, damit die Bank eine Finanzierung genehmigen kann. Banken erwarten realistische Tilgungspläne und Angaben zu möglichen Risiken. 

Unser Tipp: Stimmen Sie sich frühzeitig mit der Bank ab, legen Sie alle erforderlichen Unterlagen vor, damit die Finanzierung geprüft werden kann. Prüfen Sie außerdem, ob die laufenden Einnahmen aus der Immobilie die Kreditrate decken können.

 

Hinweis: Alle Angaben auf dieser Seite dienen ausschließlich Informationszwecken und ersetzen keine individuelle steuerliche, rechtliche oder finanzielle Beratung

Häufig gestellte Fragen

Ja, Banken akzeptieren eine Hypothek in der Regel als vollwertige Sicherheit. Die Finanzierung erfolgt in der Regel über ein Standard-Hypothekendarlehen mit einer Laufzeit von 10 bis 30 Jahren und einem Eigenkapitalanteil von 10 bis 20 %. Zusätzlich prüfen Banken die Bonität des Betreibers und die wirtschaftliche Stabilität des Projekts.
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In der Regel liegt der erforderliche Eigenkapitalanteil bei 10 bis 20 % des Kaufpreises, abhängig von Bank, Finanzierungskonditionen und Projekt. Je höher das Eigenkapital, desto bessere Konditionen und größere Planungssicherheit für den Investor.
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Eine sinnvolle Finanzierung kann vollständig über Eigenkapital erfolgen oder durch Kombination mit anderen Finanzierungsmöglichkeiten wie Privatdarlehen oder Beteiligungen. Wichtig ist, die Gesamtkosten, laufenden Ausgaben und Rücklagen im Voraus zu planen, um eine stabile Rendite und ausreichende Liquidität sicherzustellen.
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Ja, je nach Objektart und Bundesland können verschiedene Förderungen genutzt werden. Dazu zählen beispielsweise KfW-Programme für energieeffizientes Bauen, Landesmittel für Pflege- und Sozialimmobilien, Zuschüsse für Barrierefreiheit oder ESG-bezogene Förderungen für besonders nachhaltige Objekte. Ob eine Förderung möglich ist, hängt vom konkreten Projekt ab und wird in der Regel bereits in einem frühen Stadium vom Projektentwickler kommuniziert. 
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Abhängig vom jeweiligen Bundesland beträgt die Grunderwerbssteuer zwischen 3,5% und 6,5 % des Kaufpreises. Hinzu kommen etwa 1,5 % bis 2 % des Kaufpreises für Notar- und Grundbuchkosten. Eine Maklercourtage wird nicht erhoben.
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